Eine ganz neue Welt: Die AGVer fahren in Gødstrup
14. Januar 2026
Krankenhäuser & Gesundheitswesen
Sie können sich jederzeit gerne an uns wenden
Wir stehen Ihnen jederzeit mit qualifizierter Beratung und Unterstützung zur Seite.
Der Automatisierungsspezialist aus Odense festigt seine Position im Krankenhausbereich. Diesmal mit fahrerlosen Transportfahrzeugen im Det Nye Hospital i Vest.

Wie funktioniert FTS und wie können wir unsere Arbeitsabläufe so aufeinander abstimmen, dass die Logistik rund um die Warenlieferungen reibungslos funktioniert? Das waren einige der Fragen, auf die die Mitarbeiter der Betriebsabteilung eine Antwort finden sollten, als sie in Gødstrup waren
Gibotech hat bereits Sterilisationszentralen und Warenannahmen im Rigshospitalet sowie in Herlev und Gødstrup installiert. Im Jahr 2020 ist das Unternehmen in den deutschen Markt eingetreten und ist derzeit dabei, Sterilisationszentralen in Kiel und Lübeck zu installieren. Daher gibt es auch Antworten auf all die Fragen, die ganz natürlich aufkommen, wenn das Personal sich mit den selbstfahrenden Staplern vertraut machen muss.
Sicherheit an erster Stelle
Wenn FTSim Keller unter dem Krankenhaus unterwegs sind, ist die Sicherheit gewährleistet.
Sowohl oben als auch an den Rädern ist er mit Sensoren ausgestattet, die dafür sorgen, dass der Roboter jederzeit weiß, wo er sich befindet, und nicht gegen etwas stößt – und an den Seiten und hinten ragen die roten Not-Aus-Tasten deutlich hervor, sodass sie leicht zu finden sind, sollte doch einmal etwas schiefgehen.
Erste Begegnung mit den Robotern
Es kann jedoch etwas überwältigend sein, zum ersten Mal mit dieser neuen Technologie in Berührung zu kommen.
- „Das wird ein ziemliches Puzzle“, sagt Majbrit Rosenvinge Nielsen, Lagerarbeiterin in Holstebro, als sie zusammen mit einer Gruppe von Kollegen zum ersten Mal in Gødstrup ist, um das kennenzulernen, was hoffentlich eines ihrer wichtigsten Arbeitsmittel in der Zukunft werden wird. Bei dem Besuch werden ihnen die Arbeitsabläufe erklärt, wie FTS den Wagen aus dem Regionallager selbst einen bestimmten Platz auf dem Boden zuweist, sobald der Serviceassistent sichergestellt hat, dass sowohl die Barcodes auf dem Wagen als auch auf dem Lieferschein gescannt wurden. Dann kann FTS den Wagen nämlich selbst finden und abholen, wenn er nach einer Fahrt frei ist.
- Das ist zwar eine ziemliche Herausforderung, aber wenn man erst einmal den Dreh raus hat und loslegt, klappt es bestimmt, sagt Majbrit Rosenvinge Nielsen und fügt hinzu:
Das wird sicher spannend. So wie es derzeit in Holstebro ist, bewegen wir alle Wagen mit Waren von Hand. Das ist schwer. Ein Wagen wiegt 150 kg, wenn er leer ist. Mit diesem System werden wir wohl merken, dass wir nicht mehr so schnell erschöpft sind.
Majbritt Rosenvinge Nielsen, Lageristin am Regionalkrankenhaus Gødstrup
Fährt ganz alleine mit dem Aufzug
FTSfahren im Keller unter dem Krankenhaus herum, kommen aber auch an die Oberfläche. Denn für sie wurden ganz spezielle Aufzüge installiert. Das bedeutet in der Praxis, dass, wenn die Roboter den Aufzug erreichen, kein menschliches Eingreifen erforderlich ist. Er kann nämlich selbst in den Aufzug fahren, der sich automatisch hinter ihm schließt. Wenn der mobile Roboter das eingegebene Ziel und die Etage erreicht hat, fährt er weiter in einen ganz besonderen AG-Raum hinter den Aufzügen, wo er seine Waren abstellen und gegebenenfalls einen leeren Wagen mit zurück nach Servicebyen nehmen kann, woher er gekommen ist.
- Wir haben mittlerweile so viele Warenannahmen in Krankenhäusern im In- und Ausland durchgeführt, dass wir damit beginnen, Standards und Erfahrungen einzuführen, die wir nutzen können, um noch mehr Aufträge von Krankenhäusern zu gewinnen. Zuletzt haben wir zwei Großaufträge für das NytOUH erhalten, wo wir sowohl AEMP Wareneingänge realisieren sollen. Heute erzielen wir ca. 70 % unseres Umsatzes im Krankenhausbereich, während die restlichen 30 % aus der Industrieautomation stammen, berichtet Mikkel Bjerregaard, CSO bei Gibotech.

