Mehr Frauen in einer von Männern dominierten Welt
14. Januar 2026
Industrie und CNC
Roboter
Gibotech
Sie können sich jederzeit gerne an uns wenden
Wir stehen Ihnen jederzeit mit qualifizierter Beratung und Unterstützung zur Seite.
Auch wenn Frauen bei Gibotech nach wie vor in der Minderheit sind, wurden im letzten Jahr mehr Frauen als je zuvor in dem männerdominierten Roboterunternehmen eingestellt. Dies spiegelt auch den Trend in den MINT-Studiengängen wider.

Doch trotz eines deutlichen Anstiegs der Einschreibungen an Hochschulen insgesamt und der Zahl der MINT-Studierenden zeigen Zahlen von Statistics Denmark, dass das Verhältnis von etwa 70 Prozent Männern und 30 Prozent Frauen in den MINT-Studiengängen weitgehend unverändert geblieben ist.
Deshalb ist es das Ziel des Girls’ Day in Science, den Fokus auf jene Ausbildungs- und Berufswahlmöglichkeiten zu richten, die viele Mädchen schon im Voraus ausschließen, sobald sie auch nur einen Hauch von Naturwissenschaften und Technik vermuten.
Wir möchten den Mädchen unbedingt die Augen für all die Möglichkeiten öffnen, die es gibt, wenn man gerne mit Robotern arbeiten möchte. Wie so viele andere Robotikunternehmen in Odense mangelt es uns an qualifizierten Arbeitskräften. Wenn wir die Mädchen also dazu inspirieren können, beispielsweise eine Ausbildung im Bereich Robotik zu absolvieren, sind wir bereit, sie einzustellen, sobald sie ihren Abschluss gemacht haben.
Henrik Anker, Geschäftsführer von Gibotech A/S
Die Mädchen haben die Lösung
Wenn die Mädchen am 6. Oktober kommen, haben sie zuvor an einer Aufgabe gearbeitet, die sie einigen der weiblichen Mitarbeiterinnen bei Gibotech vorstellen werden. Diese haben dann die Möglichkeit, Fragen zur Lösung der Aufgabe und zu den Überlegungen zu stellen, die sich die Mädchen im Zusammenhang mit der Aufgabe gemacht haben.
- Als wir das letzte Mal dabei waren, war deutlich zu sehen, dass die Mädchen bei der Aufgabenlösung etwas anders gedacht hatten als es Jungen getan hätten, daher freuen wir uns darauf, die Lösung zu sehen, die sie dieses Jahr präsentieren. Und obwohl ich in einer der Abteilungen mit den meisten Frauen arbeite, möchten wir dennoch gerne mehr Frauen in unsere Welt holen. Und dann macht es natürlich immer Spaß, zeigen zu dürfen, wie unser Alltag aussieht, sagt Sophie Bendtsen, eine der Mitarbeiterinnen bei Gibotech, die die Schülerinnen im Oktober empfängt.
Wir brauchen mehr Mädchen
Als Gesellschaft brauchen wir mehr Menschen, die eine Ausbildung in den Bereichen IT, Technik und Naturwissenschaften absolvieren, und den Unternehmen fehlen Mitarbeiter mit diesen Qualifikationen. In einer Welt, die zunehmend technologisch geprägt ist, besteht Bedarf an mehr Menschen, die neue Technologien sowohl entwickeln als auch bedienen können, und deshalb ist es wichtig, dass auch Mädchen Interesse an diesem Bereich entwickeln.
Dank der vielen engagierten Organisatoren verzeichnet der Girls’ Day in Science in diesem Jahr mit über 3200 Mädchen einen Teilnehmerrekord. Wenn die Mädchen weibliche Mitarbeiterinnen, Forscherinnen oder Studentinnen treffen, in denen sie sich wiedererkennen können, und konkrete Einblicke in deren Fachgebiete erhalten, öffnet dies den Mädchen die Augen für die spannenden Möglichkeiten einer Zukunft in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften. Deshalb macht es einen riesigen Unterschied, wenn Unternehmen und Bildungseinrichtungen ihre Türen öffnen.
Maiken Lykke Lolck, amtierende Direktorin des Hauses der Naturwissenschaften

