Mädchen sollen für technische Fächer begeistert werden
14. Januar 2026
Gibotech
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In den MINT-Fächern mangelt es an Mädchen. Um diesen Trend umzukehren, muss das Interesse der Mädchen an Naturwissenschaften und Technik bereits in der Grundschule geweckt werden. Deshalb nahm Gibotech auch in diesem Jahr wieder am Girls’ Day in Science teil, bei dem Mädchen der 8. und 9. Klasse einen Einblick in die Arbeit mit Robotern erhielten.

Männer entwickeln in der Regel Lösungen für das männliche Geschlecht. Die Gesellschaft verlangt nach MINT-Kompetenzen. Das sind zwei Gründe, warum mehr Mädchen für die MINT-Fächer gewonnen werden müssen. Es werden mehr weibliche Führungskräfte und Forscherinnen gebraucht, die an wichtigen Entscheidungen mitwirken und für Vielfalt bei den Lösungen sorgen können.
Wenn mehr Mädchen in MINT-Fächer kommen sollen, muss ihr Interesse an Naturwissenschaften und Technik bereits in der Grundschule geweckt werden. Und dieses Interesse muss kontinuierlich aufrechterhalten werden – auch während der Gymnasialzeit.
Aus diesem Grund findet jedes Jahr der nationale Aktionstag „Girls’ Day in Science“ statt. Hier können Mädchen aus der Grundschule und dem Gymnasium lokale Unternehmen besuchen und sich über deren Karrieremöglichkeiten informieren. Außerdem treffen sie dort weibliche Vorbilder, die ihnen von ihrer Arbeit und ihrer Ausbildung berichten.
- Frauen sind in MINT-Studiengängen und -Unternehmen nach wie vor unterrepräsentiert, und dieser Mangel an Vielfalt hat Konsequenzen für uns alle. Beim Girls’ Day in Science treffen die Mädchen einen Tag lang auf Mitarbeiterinnen, Forscherinnen oder Studentinnen, mit denen sie sich identifizieren können, und erhalten einen konkreten und praktischen Einblick in deren Fachgebiete. Es macht einen enormen Unterschied, wenn so viele Veranstalter sich dafür einsetzen, mehr Vielfalt zu schaffen, indem sie ihre Türen öffnen und den Mädchen die spannenden Möglichkeiten einer Zukunft in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften aufzeigen, erklärt Maiken Lykke Lolck, Direktorin und Expertin für Mädchen und MINT am Haus der Naturwissenschaften.
Vorbilder und Roboter
Im Rahmen dieser Veranstaltung hieß Gibotech auch in diesem Jahr wieder 15 Mädchen der 8. und 9. Klasse einer örtlichen Grundschule in Odense willkommen. Empfangen wurden sie von drei Vorbilderinnen: der technischen Redakteurin Kamilla Lorentsen aus dem Bereich QHSE, der technischen Konstrukteurin Lene Øbro aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie der Projektmanagerin Anja Christiansen aus der Projektabteilung.
Die Vorbilder gaben den Mädchen einen Einblick in ihren beruflichen Werdegang – denn manchmal ist der geradlinige Weg nicht immer der richtige. Außerdem erzählten sie von den verschiedenen Aufgaben, die sie bei Gibotech übernehmen.
Eines der Vorbilder war Kamilla Lorentsen, die als Technical Writer bei Gibotech arbeitet. Sie ist ausgebildete technische Konstrukteurin mit dem Schwerpunkt industrielle Fertigung und erstellt heute unter anderem klare, prägnante technische und mechanische Dokumentationen sowie technische Visualisierungen.
Ich bin gerne Teil des Girls’ Day in Science und unterstütze diese Initiative. Es ist mir wichtig, dazu beizutragen, junge Mädchen für eine berufliche Laufbahn im Technologiebereich zu begeistern und hoffentlich ein natürliches Interesse an den vielfältigen Möglichkeiten in den Bereichen Ausbildung, Fachgebiete und Arbeitsplätze zu wecken. Und dazu beizutragen, zu zeigen, dass man also kein „Nerd“ im negativen Sinne sein muss, auch wenn man in einem Fachgebiet arbeitet, in dem man über großes technisches Wissen verfügen muss.
Kamilla Lorentsen, technische Redakteurin bei Gibotech
Die Mädchen erfuhren natürlich auch mehr über Gibotech als Unternehmen und bekamen eine Führung. Die Führung endete mit dem Höhepunkt des Programms: Sie durften einen Roboter programmieren.
Drei Roboter waren für die Programmierung vorbereitet und hatten jeweils eine eigene Aufgabe. Nach einer kurzen Einführung sollten die Mädchen die Roboter so programmieren, dass sie jeweils zeichnen, einen Würfel bewegen und einen Lutscher greifen konnten. Die Konzentration war groß, denn es ist nicht ganz einfach, sowohl die Koordinaten als auch die verschiedenen Schritte und Sicherheitsvorkehrungen im Blick zu behalten. Dafür war die Begeisterung umso größer, wenn die Programmierung gelang.
Für Gibotech ist es sinnvoll, den Girls’ Day in Science zu unterstützen, weil wir MINT-Kompetenzen benötigen und weil wir die Förderung von Vielfalt am Arbeitsplatz und in der Ausbildung unterstützen möchten. Viele Mädchen entwickeln kein natürliches Interesse an diesen Fächern – vielleicht, weil sie nicht genau wissen, was diese Fächer beinhalten. Indem wir die Aufgaben des Unternehmens und der Vorbilder vorstellen, hoffen wir, dass Gibotech mehr Mädchen dazu inspirieren kann, den MINT-Weg einzuschlagen.

