Zwei Sterilisationszentralen für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
14. Januar 2026
Krankenhäuser & Gesundheitswesen
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Etwa eine Stunde südlich der deutsch-dänischen Grenze betreibt das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zwei Krankenhäuser in Kiel und Lübeck. Beide Krankenhäuser haben im Laufe des letzten Jahres ihre Sterilisationszentren mit Unterstützung von Gibotech automatisiert.

Das automatisierte AEMP Case-Cart-Lager von Gibotech bietet uns mehrere Vorteile: Die körperliche Belastung unserer Mitarbeiter wurde verringert, da wir einige der körperlich anstrengenden Aufgaben eliminiert haben. Die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Geräte ist gewährleistet, und das Lager wird dank der Automatisierung noch besser ausgenutzt – auch wenn es sich um ein „Chaoslager“ handelt.
Joss Giese, OP-Leiter am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Die Zentralsterilisationen in Kiel und Lübeck sind halbautomatisiert, was in diesem Fall bedeutet, dass die Geräte von Gibotech im reinen und sterilen Bereich stehen. FTSübernehmen den Transport zwischen den Arbeitsstationen, und Förderbänder sowie Aufzüge sorgen für Ordnung im Lager, wo die sterilen Geräte aufbewahrt werden, bis sie für eine Operation benötigt werden.
Roboter entlastet bei schwerer Arbeit
Die Operationsausrüstung wird in Drahtkörbe verpackt. Je nach Art der Ausrüstung und der Operation haben die Körbe unterschiedliche Größen und Gewichte. Und wenn sie gestapelt werden sollen, muss der schwerste natürlich ganz unten liegen. Die Körbe können schwer zu heben sein, und es kann eine Belastung für die Schultern sein, sie in mehr oder weniger hohe Stapel zu schichten.
Deshalb übernimmt ein Roboter diese Arbeit. Der Roboter scannt die Körbe und stapelt sie anschließend nach Gewicht. Es gibt Regale, auf denen der Roboter die Körbe abstellen kann, falls die Reihenfolge, in der die Körbe ankommen, nicht mit der Reihenfolge im Stapel übereinstimmt.
- Wir freuen uns sehr, dass wir den Auftrag erhalten haben, Sterilisationszentralen an den beiden Standorten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein zu liefern und zu installieren. Wenn wir über Automatisierungslösungen für den Krankenhaussektor sprechen – seien es Sterilisationszentralen, Küchen oder Logistiksysteme –, ist es für uns natürlich wichtig, dass die Lösung den Anforderungen des Kunden entspricht. Wir müssen aber auch die räumlichen Gegebenheiten berücksichtigen. Das hat Einfluss darauf, wie groß die Lagerkapazität sein kann und wie das Lager buchstäblich aufgebaut werden muss. Wir waren mit der allgemeinen Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein bei den beiden Sterilisationszentralen sehr zufrieden, und es ist fantastisch, die Zentralen in Betrieb zu sehen. Von Beginn des Projekts an war seitens des UKSH ein großer Wille vorhanden, das Projekt so anzupassen, dass die Automatisierung einfacher wurde, erzählt Thomas Aagesen, Projektleiter bei Gibotech und für das Projekt in Kiel verantwortlich.
Automatisierung bietet Vorteile für die Mitarbeiter
Wenn Sie eine Krankenhausabteilung automatisieren, systematisieren Sie die Abläufe und vereinheitlichen die Arbeitsprozesse. Neben den Vorteilen, die sich aus wiedererkennbaren Arbeitsabläufen ergeben, sodass die richtigen Schritte immer in der richtigen Reihenfolge erfolgen, bietet die Automatisierung auch Vorteile für die Mitarbeiter, die in der Abteilung tätig sind.
Die Mitarbeiter werden von schwerer körperlicher Arbeit entlastet, die den Körper belastet und zu kürzeren oder längeren krankheitsbedingten Ausfällen führen kann. Es wird auch Zeit frei, wenn die Mitarbeiter beispielsweise keine Geräte mehr zwischen den Arbeitsplätzen transportieren müssen. Stattdessen können sie diese Zeit genau für die Aufgaben nutzen, für die sie eingestellt wurden.
Hinzu kommen die indirekten Auswirkungen, wenn keine Menschen in den Prozess eingebunden sind. Dazu gehören beispielsweise eine höhere Sicherheit und die Minimierung des Risikos menschlicher Fehler. Im Gegenzug profitieren Sie von einem besseren Arbeitsumfeld und einer gesteigerten Effizienz.

